Das Schlagzeug

Schlagzeug
Geschichte
Kleine Trommel
Große Trommel
Tom
Becken
Schlegel

Schlagzeug

Das Schlagzeug erfüllt unter anderem folgende, nur teils voneinander trennbare Funktionen: Erzeugung von Rhythmen, Geräuschen, bestimmten Tonhöhen bzw. Melodien und Harmonien. Auf der Trommel lassen sich mit Einzelschlägen prägnante Rhythmen erzielen, mit Wirbeln anhaltende Geräusche. Die Rassel erzeugt Geräuschkomplexe, die durch ruckartiges Schütteln auch zu rhythmischen Gestalten gruppiert werden. Mit den Becken oder dem Tamtam sind durch Einzelschläge langsam verhallende Geräusche möglich.

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Geschichte

Ende des 18. Jahrhunderts gelangten Trommeln, Becken und Triangel aus der Janitscharenmusik in das europäische Orchester. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Schlagzeug zunächst langsam, nach 1900 schneller erweitert. Alleinige Schlagzeugkompositionen gibt es von Varese, Milhaud, Barok, Stockhausen und Berio.

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Kleine Trommel

Die Form der Kleinen Trommel ist zylindrisch, hat oben ein Schlagfell und unten ein Resonanzfell mit einem Spiralteppich, der durch eine Mechanik an das Fell gehoben werden kann. Beide Felle sollten stramm gespannt sein, damit die Stöcke gut springen und die Spiralen (Smares) vibrieren können. Die klassische Schlagtechnik umfasst Einzelschläge, Schlagfolgen mittlere Schnelligkeit, ein bis vierfachen Vorschlag und Wirbel.

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Große Trommel

Die große Trommel ist ähnlich der Kleinen Trommel. Sie wird mit einem oder zwei Filzschlegeln gespielt, im Jazz wird sie mit einer Fußmaschine angeschlagen.

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Tom (Stand-Tom oder Hänge-Tom)

Der Tom ist eine in den 1920er Jahren aus China eingeführte Trommel. Er hatte ursprünglich einen leicht gewölbten Holzkorpus und zwei aufgenagelten Felle. In der modernen Bauart besteht der Tom aus einem zylindrischen Korpus aus Sperrholz, ein- oder beidseitigem Fellbezug und Spannschrauben. Toms werden in mehreren Größen einzeln zusammengestellt oder als Tomspiel auf ein Gestell montiert und mit Trommelstöcken oder Paukenschlegeln angeschlagen

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Becken

das Becken ist ein Schlaginstrument ohne bestimmte Tonhöhe, bestehend aus einem Paar tellerförmiger, in der Mitte mit einer kleinen Kuppelausbuchtung versehener Metallscheiben, deren Ränder durch Gegeneinanderschlagen und Vorbeireißen oder, bei Einzelaufhängung, durch Anschlag mit Schlegel oder Besen in Schwingung versetzt werden.

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Schlegel

Der Schlegel ist ein Gerät zum Anschlagen von Schlaginstrumenten, meist ein 30 bis 40 cm langer Holzstab mit abgerundetem Ende oder in einen Kopf (aus Filz, Schwamm, Kork, Leder oder Holz) auslaufend. Sie werden vorwiegend paarig verwendet. Bestimmte Schlegel haben eigene Bezeichnungen, z. b. heißen die Schlegel der Trommel Stöcke, die des Hackbretts Klöppel. Die Schlegel sind nur begrenzt an bestimmte Instrumente gebunden, oft werden verschiedene Schlegel beim Spiel benutzt, außhalb Europas auch ungleichpaarige. Für die Tonerzeugung wichtig sind unter anderem die Härte, Elastizität, Gewicht und Struktur.

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